INTERVIEW MIT FOUSSÉNI, SCHAFZUCHT
Wo hörtest du das erste Mal vom Projekt Nouvelle Perspective?
Vom Projekt habe ich durch eine Kollegin in meinem Quartier erfahren.
Wieso wolltest du daran teilnehmen?
Ich habe mich entschieden am Projekt teilzunehmen, um der Armut zu entkommen und meine Lebensbedingungen zu verbessern.
Was hast du in den Workshops gelernt?
Durch die Schulungen habe ich viel gelernt; vor allem die Unterscheidung zwischen Verwaltung und Führung der Familie und jenes des Unternehmens. Ich durfte auch verschiedene Verkaufs- und Finanzstrategien kennenlernen.
Hast du schon jemanden gekannt, der die Workshops mit dir zusammen besuchte?
Ich kenne einige Geschwistern aus der Gemeinde und Freunde, die am Projekt teilnehmen.
Beschreibe uns deine Arbeit etwas näher.
Die jungen Schafe welche preislich tief gekauft wurden, werden während sechs Monaten gezüchtet. Dann werden sie vorteilhaft an diverse Restaurants, Haushalte und Metzgereien weiterverkauft.
Wieso machst du gerade diese Arbeit?
Ich habe mich für die Schafzucht entschieden, weil der Fleischbedarf in den Restaurants, Haushalten und Metzgereien unendlich ist.
Gibt es jemanden, der dir hilft? Unterstützt dich deine Familie?
Grösstenteils erhalte ich Hilfe durch meinen Mann und manchmal auch durch meine Kinder.
Beschreib uns einen typischen Tagesablauf.
Da die Schafzucht nicht so viel Zeit beansprucht bin ich noch im Handel tätig. Morgens und abends bekommen die Tiere Futter und Wasser, auch ihr Gehege wird gut gepflegt, d.h. regelmässig gesäubert. Um den gesundheitlichen Zustand der Tiere kümmert sich der Tierarzt.
Was hat sich in deinem Leben durch das Projekt verändert?
Dieses Projekt hat mir die Möglichkeit gegeben, meine Situation zu ändern. Dadurch konnte ich auch die Initiative ergreifen während Flautezeiten ein Kleinunternehmen zu betreiben. Sozial und finanziell hat sich auch einiges verändert. Ich habe nun eine Arbeitsstelle und ein Einkommen, welches mich befähigt meinen Mann und meine Familie zu unterstützen.





