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ERLEBNIS IN BERLIN - NACH VIERZIG JAHREN ALBTRÄUMEN...
Es war Samstagabend, der Berlineinsatz war gerade zu Ende gegangen. Wir waren mit den Teilnehmern unterwegs, um noch etwas trinken zu gehen. In einem Park trafen wir einen Mann, dem ich schon am ersten Tag des Einsatzes begegnet war.
Während die Anderen weitergingen, setzte ich mich zu ihm und es entwickelte sich ein langes Gespräch. Dabei sagte er, dass er mit Gott nichts am Hut habe. Schliesslich meinte er jedoch, er wolle mir eine Geschichte erzählen. Er sei in der DDR im Militär gewesen und habe 1969 einen Mann erschiessen müssen. Seitdem würde er immer wieder von Albträumen geplagt, in denen er diesen Mann sehe.
Darauf konnte ich ihm von einem Freund erzählen, der in der französischen Fremdenlegion war und eine ähnliche Erfahrung gemacht hatte. Er hatte einen Jungen erschossen und war ebenfalls in Albträumen von diesem verfolgt worden. Die Albträume verschwanden, nachdem wir für ihn gebetet hatten. So fragte ich den Mann, ob ich für ihn beten dürfe. Er willigte ein. Als ich ihn eine Woche später anrief, meinte er, dass seine Albträume verschwunden seien. Nach vierzig Jahren könne er wieder richtig schlafen.
LoveBerlin, Juli 2009
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