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MEHR ALS EIN TRAUM
Zwei bis dreimal im Jahr hatte ich diesen Traum: Ich war in meinem Elternhaus, lief die Treppen auf und ab und versuchte überall das Licht einzuschalten. Doch was ich auch unternahm, es wurde dunkler und dunkler. Ich wusste, dass ich nicht nach draußen konnte und keine Kerze, kein Licht dieser Welt konnten helfen. Schließlich gelangte ich in mein Zimmer und wieder erschien dieser dunkle, alles verschlingende Schatten. Wie angewurzelt stand ich da. Die Angst kroch in mir hoch, während dieser Schatten sich immer weiter ausbreitete. Wenn er mich erreichen würde, war alles aus – für immer, das Böse würde mich für immer festhalten.Das war dann meist die Stelle, an der ich schweißgebadet und nach Luft ringend aufwachte. Mit einem Gefühl, als hätte die Dunkelheit ein weiteres Mal etwas in mir aufgefressen, jedes Mal mehr. Doch nicht in dieser Nacht. Denn plötzlich schien die Zeit stillzustehen und eine Stimme erfüllte den Raum, mächtiger als alles, was ich bisher gehört hatte. „Wenn du mir nachfolgst, wird dieser Traum nie wieder kommen!“ Obwohl ich in dieser Zeit absolut nichts von Gott wissen wollte und versuchte, mit „weißer Magie“ und ähnlichem, nach dem Sinn des Lebens zu suchen, wusste ich doch, dass ER es war, der zu mir gesprochen hatte und kein anderer. Dieser Traum war der Auslöser, einige Monate später mein Leben Jesus zu geben.
Ich bin Gott so dankbar für all die Dinge, die er seitdem in meinem Leben getan hat. Und er hat sein Wort gehalten. Fast 2 Jahre sind seither vergangen, und ich hatte diesen Traum nie wieder.Dezember 2008
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