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UND SCHON SCHLITTERTEN MEIN VELO UND ICH ÜBER DEN BODEN
Nach einem gemütlichen Abend mit Freunden, fuhr ich mit meinem Velo heim. Es nieselte ein wenig, und der Schnee wurde teilweise zu Eis. Ich fuhr vorsichtig. An einer dunklen Stelle, auf einem Parkplatz, dachte ich plötzlich: Hier könnte es glatt sein! Schon schlitterten mein Velo und ich über den Boden. Ich merkte, dass nichts passiert war und radelte schnell weiter, denn meine rechte Seite war völlig durchnässt und mir wurde kalt!Beim Weiterfahren dachte ich: Schau nach, ob deine Geldbörse nicht beim Sturz rausgefallen ist! Doch mir war kalt und ich entschied mich, nicht gleich nachzusehen. Daheim angekommen, durchsuchte ich gleich meine Tasche: Der Geldbeutel war weg! Ich dachte: Schau nach ob noch alle vier Lychees da sind! Ich hatte sie kurz vorher von einem Kollegen geschenkt bekommen. Doch auch diesen Gedanken schob ich beiseite, denn er schien mir unwichtig. Ich schnappte mir mein Velo und fuhr so schnell es bei Glatteis eben ging, zu der Stelle zurück, wo ich gestürzt war. Ich sah sofort meinen Geldbeutel liegen. Ich dachte: Schau nach, ob Du noch etwas anderes findest! Im Dunkeln ertastete ich eine Lychee und musste schmunzeln. Gott hat an diesem Abend mehrmals zu mir gesprochen, auf eine feine und sorgsame Art. Er wollte mich vor allem Übel bewahren. So ein treuer Gott! Und übrigens, auf meinem Geldbeutel steht mit grossen Buchstaben: Deo providebit – Gott versorgt! …In allen Dingen… und mit Humor!
Dezember 2008
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